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- geboren im thüringischen Suhl
- allgemeine Schulbildung der DDR, Jungpionier, Thälmannpionier, FDJ'ler
- Mitglied des damals bekannten Suhler Knabenchores der Suhler Philharmonie
- abgebrochenes Studium als Musiklehrer
- Lehre als Hotel- und Gaststättenfacharbeiter mit Berufsabschluss
- mit 18 Gewinner des Nachwuchsfestivals "Goldener Rathausmann", als bester Interpret eigener Songs
- mit 19 Umzug nach Berlin, Hauptstadt der DDR, neues "Förderkind" der DDR-
Unterhaltungsbranche, erste TV und zahlreiche Medienauftritte
- externes Studium an der Hochschule für Musik Berlin, in den Fächern Gesang, Schauspiel, Sprecherziehung, Jazzdance, Klavier,
Musiktheorie und Kulturpolitik Zulassung und Berufsausweis als Bandsänger
- mit 20 erste Auftritts- und TV-Verbote, Siewert "fällt aus dem Rahmen", wird erpresst und zu künstlerischen
Dingen gezwungen, die ihm nicht liegen
- Siewert beschließt das Land und dieses System zu verlassen
- genötigt unterschreibt er eine Verpflichtungserklärung der Stasi, in der Hoffnung, dass die ihn “raus lassen” - eine
Milchmädchenrechnung, die Dank des Mauerfalls nie wirksam wird!
- 8 Stunden vor dem Fall der Mauer 1989, darf er endlich nach Berlin (West) ausreisen
- im
Westen angekommen, arbeitete er mit der Plattenfirma HANSA zusammen und produziert mit Arne Northern (Axel Wilhelm) zahlreiche Popsongs
- ein Film- und Musikproduzent wird auf die Songs und die beiden aufmerksam
und bindet sie an einem 5 Jahresvertrag, ohne eine einzige Veröffentlichung und viel heißer Luft
- Nach 2 Jahren und mit vielen Erfahrungen reicher, können sie sich aus diesem Vertrag befreien
- Siewert hängt das Gesangsmikro schließlich an den Nagel und beschließt 1993 seiner heimlichen Liebe -dem Techno- ganz offiziell
das Ja-Wort zu geben
- "Marc de Clarq" wird ins Leben gerufen
- er nimmt einen Kredit auf und finanziert so den Aufbau seines ersten eigenen Studios, endlich kommt es zum ersten Plattenvertrag mit Veröffentlichungen
- zwischenzeitlich arbeitet Siewert, alias de Clarq auch als
Moderator der Sendung “DJ Special” beim Berliner Dance-Sender "KISS FM BERLIN"
- Ende
1995 lernt er seinen bisherigen Lieblings-DJ "MO" kennen und die beiden beschließen von nun an gemeinsam zu produzieren, es kommt zur ersten selbst finanzierten Veröffentlichungen auf Vinyl
- Anfang 1997 wird Star-DJ West-Bam auf die beiden aufmerksam und holt die beiden zum Majorlabel "LOW SPIRIT" / BMG,
die erste Single "ELECTRIC" wird zum Berliner Clubhit
- Ihre
zweite Single "LUNATIC CHILD" klettert unter die Top 20 der Deutschen Dance Charts (DDC) und hielt sich 6 Wochen
- weitere erfolgreiche Singles folgen
- Siewert übernimmt mehr und mehr die Rolle des Executive-Producers,
plant aber auch wieder ein ComeBack als Popsänger und Songschreiber
- Im Sommer 1997 veröffentlicht Siewert sein erstes Buch "IM Techno", eine Teilautobiographie aus der Zeit in der DDR
- Im Dezember 1998 stellt Siewert sein zweites Buch "Die Reise nach Quantox" fertig, das 2000 bei Libri erscheint
- Januar 1999 beginnt Siewert und sein ehem. Producer Arne Northern (Axel Wilhelm)
mit den Aufnahmen neuer Popsongs. Damit knüpfen sie an ihre Produktionen Anfang der 90er an, ermutigt wurden sie dazu u.a. von Marusha und vielen Fans der gesungenen Tracks Siewerts
- Von Oktober 1999 bis September 2000 arbeitet Markus Siewert als freier Berlin-Redakteur und Journalist für das
Internet-Magazin "gayforum.de”
- Im Juni 2000 trennt sich Markus Siewert von DJ MO
- Es
folgt der Aufbau des I.S.C.O. Studios in Berlin-Oberschöneweide, neue Projekte werden konzipiert, verschiedene Produktionen geplant und durchgeführt
- Im
Frühjahr 2002 arbeitet Marc de Clarq auch mit dem Berliner Trance-DJ "Malte" zusammen, eine feste Größe in der schwulen House-Szene Berlin
- Im
Sommer 2002 erscheint "no more rain" von Marc de Clarq & DJ Malte und wird Dank heftigsten Einsatzes durch Paul van Dyk zum Abräumer im Set des Star-DJ’
- Mitte Oktober 2002 zieht Siewert nach Prenzlauer Berg und richtet gleichzeitig sein Studio dort ein, um alles wieder unter
einem Dach zu haben. Kaum fängt er im neuen Domizil zu produzieren an, schon stellen sich wieder erste Erfolge ein
- Im
März 2003 erscheint nach 7 Jahren die erste Solo-Single von Marc de Clarq “I’m waiting for my Alien” und klettert sofort nach Erscheinen in die ECC-Charts und hält sich dort 4 Wochen. Höchste Platzierung: Rang 18
- Pünktlich zum CSD 2003 erscheint Marc de Clarq’s CSD-Single “Is it time...”, die sogar in der BILD-Zeitung Würdigung findet und sich
gut im Radio und den Dance-Charts behauptet
- Im September und Oktober 2003 ist Siewert / de Clarq Jurymitglied bei “Thüringen sucht den Megastar” und wird im Jahr 2004 die beiden
Sieger als Produzent betreuen
- Im Sommer 2004 lernt Siewert die TV-Moderatorin (Sat.1), Sängerin, Schauspielerin und Journalistin Kerstin “Kay” Linnartz
kennen. Die beiden verstehen sich auf Anhieb prima und arbeiten ab sofort mit Axel Wilhelm in den Sample Temple-Studios Wilmersdorf an neuen Musik- und TV-Projekten
- Vom Sommer 2004 bis 2005 kommt es zur Zusammenarbeit mit dem Medien- und Marktforschungsinstitut “House of Research”. Siewert betreut
hier Interview-Projekte in der Medienforschung (Radio)
- 2006 kommt es erstmals gemeinsam mit Axel Wilhelm zur Zusammenarbeit mit der Pro7 / Sat.1 Media AG. Die beiden produzieren
Musik- und Werbetrailer für diese Sender, ihre Produktionen sind nun mehrmals täglich (!) zu hören
- Anfang 2007 gehen Markus Siewert und Axel Wilhelm mit ihrer Musikfirma Sample-Temple-Music als eigenständiges Label an den Start
- Im Februar 2007 beginnt Markus Siewert mit einem Praktikum bei Sat.1 eine Tätigkeit innerhalb des Senders und schult damit auch
seinen techn. Sachverstand für neue Videoproduktionen innerhalb seiner Musikprojekte. Anschl. arbeitet er auch als Kameraassistent und im tontechnischen Support und inzwischen auch als Aufnahmeleiter
für N24, Sat.1 und Pro7
- Im Sommer 2007 gehen die ersten STR-Produktionen online an den Start. Auf allen großen Downloadportalen kann man nun endlich Marc de
Clarq laden.
- Der Titelsong der E.P. “Whispering” “Bed whispering” läuft während der Radiopromotion auf 22 Sendern in Deutschland, darunter
4x täglich auf RTL-Radio Berlin und auf einigen Westdeutschen Radiostationen sogar in der sog. Heavy-Rotation bis zu 10x täglich!
- Ab dem 2. Halbjahr 2009 konzentriert sich Marc de Clarq gemeinsam mit Arne Northern wieder verstärkt auf Auftragsproduktionen für das
Fernsehen und die Werbung. “In Krisenzeiten muss man reagieren und felxiebel sein”, sagt er!
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Moritz Bleibtreu über Marc de Clarq ;-)
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